Fallbeispiel


Rudolf Ohlinger GmbH & Co KG  

Ein Ärgernis für jeden Weinliebhaber ist dersogenannte "Korkengeschmack", der entsteht, wenn der mikrobiologisch belastete Naturkorken den Wein nachteilig verändert. Jahr für Jahr sind ungefähr 4% der Naturkorken - 500 Millionen Stück - davon betroffen. Um hier Abhilfe zu schaffen, beantragte der rheinland-pfälzische Korkenhersteller Rudolf Ohlinger GmbH & Co KG zusammen mit zwei Korkproduzenten aus Spanien und Portugal ein Forschungsvorhaben, das über das EU-Forschungsrahmenprogramm gefördert wurde. Die staatliche Lehr- und Forschungsanstalt für Weinbau und Gartenbau in Neustadt a.d.W. entwickelte daraufhin eine Methode, die mit Hilfe von Mikrowellen wirksam Schmutzstoffe und Mikrooranismen von der Korkoberfläche entfernt. Das mittlerweile patentierte Verfahren wird von der Rudolf Ohlinger GmbH & Co KG nun weltweit eingesetzt. Die EIC Trier - IHK/HWK - Europa- und Innovationscentre GmbH beriet zu den inhaltlichen und formalen Vorgaben des Förderprogramms und half bei der Ausarbeitung des konkreten Förderantrags.


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